Haus richtig absichern: 7 Bereiche, die Hausbesitzer im Blick behalten sollten

Haus richtig absichern: 7 Bereiche, die Hausbesitzer im Blick behalten sollten

Wer das eigene Zuhause sicherer machen möchte, denkt häufig zuerst an eine Überwachungskamera an der Haustür. Tatsächlich besteht ein sinnvolles Sicherheitskonzept jedoch aus mehreren Bereichen.

Haustür, Einfahrt, Garage, Garten und Nebeneingänge haben unterschiedliche Anforderungen. Deshalb lohnt es sich, das Grundstück einmal systematisch zu betrachten und anschließend gezielt zu entscheiden, wo zusätzliche Sicherheit sinnvoll ist.

Dabei muss nicht das gesamte Haus auf einmal mit Technik ausgestattet werden. Oft reichen bereits einige gut ausgewählte Geräte an den richtigen Stellen.

1. Die Haustür

Die Haustür ist der zentrale Zugang zum Haus und damit einer der wichtigsten Bereiche.

Eine Videotürklingel ermöglicht es, bereits vor dem Öffnen zu sehen, wer vor der Tür steht. Besonders praktisch ist das auch bei Paketlieferungen oder wenn Sie gerade nicht direkt zur Tür gehen können.

Die Hesler Door Series D200 bietet beispielsweise eine 2K WLAN-Videotürklingel mit Akku.

Wer zusätzlich Wert auf eine detailliertere Ansicht legt, kann auf die Door Series D260 mit 6-fachem Zoom zurückgreifen.

Videotürklingeln ersetzen dabei nicht das Türschloss, sondern ergänzen es um eine zusätzliche Möglichkeit zur Kontrolle des Eingangsbereichs.

2. Das Türschloss

Während eine Kamera zeigt, wer sich vor der Tür befindet, entscheidet das Schloss darüber, wer tatsächlich Zugang erhält.

Neben klassischen Schlüsseln gibt es mittlerweile elektronische Türschlösser, die beispielsweise über Zahlencode oder Fingerabdruck bedient werden können.

Die Hesler Lock Series S100 arbeitet mit einem Zahlencode und bietet eine vergleichsweise einfache Möglichkeit, den Zugang ohne klassischen Schlüssel zu organisieren.

Die Lock Series S420 und Lock Series S500 kombinieren dagegen WLAN-Funktionen mit Fingerabdruckerkennung.

Solche Systeme können besonders praktisch sein, wenn mehrere Personen regelmäßig Zugang zum Haus benötigen.

3. Die Einfahrt

Die Einfahrt liegt häufig außerhalb des direkten Sichtbereichs des Hauses.

Wer frühzeitig wissen möchte, wenn sich jemand dem Grundstück nähert, kann deshalb einen zusätzlichen Bewegungsmelder einsetzen.

Der Hesler Guard Series G200 ist ein solarbetriebener Funk-Bewegungsmelder für Einfahrten und eignet sich besonders für Bereiche, in denen keine Steckdose vorhanden ist.

Damit lässt sich die Absicherung bereits an der Grundstücksgrenze beginnen und nicht erst direkt an der Haustür.

4. Garage und Carport

Garagen werden bei der Planung der Haussicherheit häufig unterschätzt.

Neben Fahrzeugen befinden sich dort oftmals Fahrräder, Werkzeuge, Gartengeräte oder andere wertvolle Gegenstände.

Eine Sicherheitskamera kann hier deshalb gleich mehrere Aufgaben übernehmen.

Für eine besonders umfassende Überwachung eignet sich beispielsweise die Hesler Guardian P360 mit 4K-Auflösung und Dual-Objektiv.

Je nach Grundstück kann eine Kamera entweder den Garagenbereich selbst oder zusätzlich einen Teil der Einfahrt erfassen.

5. Dunkle Bereiche rund ums Haus

Gute Sicht ist ein wichtiger Bestandteil eines Sicherheitskonzepts.

Hauseingänge, Gartenwege oder Garagenzufahrten liegen nachts häufig vollständig im Dunkeln. Bewegungsabhängige Beleuchtung sorgt dafür, dass diese Bereiche bei Aktivität automatisch sichtbar werden.

Der Hesler GuardLight L7000 kombiniert einen LED-Sicherheitsstrahler mit Bewegungsmelder.

Besonders sinnvoll sind solche Lösungen an:

  • Hauseingängen
  • Garagen
  • Seiteneingängen
  • Gartenwegen
  • Einfahrten

Beleuchtung und Kameras können sich dabei gut ergänzen.

6. Garten und Terrasse

Nicht jeder nähert sich einem Haus über die Einfahrt oder Haustür.

Bei freistehenden Häusern sind Garten, Terrasse und seitliche Grundstücksbereiche deshalb ebenfalls relevant.

Hier eignen sich wetterfeste Sicherheitskameras, die möglichst große Bereiche abdecken können.

Eine Kamera mit automatischer Bewegungsverfolgung wie die Hesler Home Series G720 kann beispielsweise für Bereiche eingesetzt werden, in denen Bewegungen aus verschiedenen Richtungen auftreten können.

Entscheidend ist dabei weniger die Anzahl der Kameras als deren Positionierung.

Eine gut platzierte Kamera kann häufig einen größeren Bereich erfassen als mehrere ungünstig montierte Geräte.

7. Ersatzschlüssel und temporärer Zugang

Auch ein vergleichsweise unscheinbares Thema gehört zur Haussicherheit: die Aufbewahrung von Ersatzschlüsseln.

Der klassische Schlüssel unter der Fußmatte oder im Blumentopf ist keine gute Lösung.

Wer beispielsweise Familienmitgliedern, Pflegekräften, Reinigungskräften oder Handwerkern zeitweise Zugang ermöglichen möchte, kann eine dafür vorgesehene Schlüsselbox verwenden.

Die Hesler KeySafe K500 bietet Platz für bis zu fünf Schlüssel und wird über einen Zahlencode geöffnet.

Wichtig ist auch hier eine stabile Montage an einem geeigneten Ort.

Nicht jedes Haus benötigt dieselbe Sicherheitslösung

Ein freistehendes Einfamilienhaus mit Garten stellt andere Anforderungen als ein Reihenhaus mit nur einem zentralen Zugang.

Bevor Sie Geräte auswählen, sollten Sie deshalb einmal um das eigene Haus gehen und sich einige einfache Fragen stellen:

Welche Bereiche sind von der Straße aus schlecht einsehbar?

Wo befinden sich Türen oder Fenster außerhalb des direkten Sichtbereichs?

Welche Wege werden nachts kaum beleuchtet?

Wo befinden sich besonders wertvolle Gegenstände?

Und an welchen Stellen wäre es hilfreich, Bewegungen frühzeitig zu erkennen?

Aus diesen Antworten ergibt sich meist bereits ein sinnvolles Grundkonzept.

Schritt für Schritt statt alles auf einmal

Ein gutes Sicherheitssystem muss nicht kompliziert sein.

Für viele Hausbesitzer ist ein sinnvoller Start beispielsweise:

Videotürklingel an der Haustür + Beleuchtung am Eingangsbereich + Kamera an Einfahrt oder Garten.

Anschließend lässt sich das System bei Bedarf um weitere Kameras, Sensoren oder ein elektronisches Türschloss erweitern.

So entsteht Schritt für Schritt eine Lösung, die tatsächlich zum eigenen Haus passt.

Fazit

Bei moderner Haussicherheit geht es nicht darum, möglichst viele Geräte zu installieren.

Entscheidend ist, die relevanten Bereiche des Grundstücks zu identifizieren und anschließend für jeden Bereich die passende Lösung auszuwählen.

Haustür, Einfahrt, Garage, Garten und Nebeneingänge sollten dabei gemeinsam betrachtet werden.

Mit einem durchdachten Zusammenspiel aus Kameras, Videotürklingeln, Beleuchtung, Bewegungsmeldern und Zugangskontrolle lässt sich das eigene Zuhause gezielt und übersichtlich absichern.